Die Leiden der Sysadmins, Sysops, Netzwerkverwalter und anderen Rechnerknechte

Teil 3


Ich kann berichten, daß ... Unsere Firma bietet WWW Service (Hosting, Programmierung etc.) an und so leiten wir halt auch eingehende Mail an die Sekretariate unserer Kunden weiter. neulich hatten wir einen sehr seltsamen Anruf: Sekretärin: Ich würd gern mal ihren Herrn Postmaster-Server sprechen! Support: Wenn? Sekretärin: Na den freundlichen Herrn der um 1 Uhr nachts die Mails an mich schickt....... Support: schluchz


Anwenderin: Hilfe, ich hänge im Programm fest Admin: Drücken Sie mal die Esc-Taste Anw; funktioniert nicht Admin: haben Sie noch ein Fenster offen? Anw: (schaut sich um), Ja. moment soll ichs zu machen Admin: Stopp - Hallo, hallo, wo sind sie...?


In der Telefonhotline. Der User sagt, er habe ein Problem und sei alleine im Büro, weshalb er niemand anderen fragen könne. Sein Programm sei offenbar abgestürzt, da sein Bildschirm ganz schwarz sei. Sysop: Ist denn der Cursor noch da ? User: Nein, ich sagte doch, ich bin alleine hier im Buero.


Ich Sysop bekomme einen Anruf vom Super-DAU; User: Ich bekomme immer eine Fehlermeldung im Word Ich: wie lautet diese Fehlermeldung? User: Weis nicht, im Moment ist die Meldung nicht da Ich: Können Sie die Fehlermeldung provozieren? (alter was machst Du mit Word damit es diese Meldung ausgibt?) User: Ja..... 20 Minuten Später... User: Ach wissen Sie, normaler Weise sitze ich ja an einem anderen PC Ich: ahhhhhhhrg


Die Deutsche Telekom hochqualifizierte Techniker angestellt hat: Es hat sich nämlich folgendes zugetragen: Neulich bekam ich einen Anruf von einem Anwender, welcher eines morgens nicht mehr ans Netz gekommen ist. Nach mehrmaligen Versuche, ihm per Telefon den Netzzugang zu ermöglichen (Paßwort-Prüfung, Groß-Kleinschreibe-Taste, und die ganzen üblichen Feuerwehr-Spielchen, habe ich dann ganz zufällig erfahren, daß unsere Freunde von der Telekom im Hause waren und sich an diversen Kabelkanälen und Streckdosen zu schaffen gemacht hatten. Das Unglaubliche nicht glaubend, habe ich den Anwender gebeten, das EAD-Ethernet-Patch-Kabel seines PC's bis zur Wanddose hin zu verfolgen, und siehe da, das EAD-Kabel steckte in der TAE-Telefondose.....


Ich kann berichten, daß ... es nichts schlimmeres gibt wie halbwissende User. Ein Anwender, dessen PC von mir völlig neu installiert wurde (WINDOWS95 inkl. diverser Anwendungen) rief mich, kaum daß ich an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt war, per Telefon an: ".. es geht nix mehr" Also zurück, und recht hat er, dieselben Fehlermeldungen wie vorher. Die Kiste also nochmal neu installiert und zum laufen gebracht. ..kaum an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt,.......dasselbe Spiel nochmal, diesmal aber den kompletten WIN95-Pfad auf der Festplatt leergebügelt und Neuinstallation, mit allen Anwendungen etc. ..kaum an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt,.......zum drittenmal, jetzt aber Platte formatiert etc. s.o. Auf meine Frage, was er denn machen würde, sobald ich aus dem Raum bin, offenbarte der Anwender ganz stolz: (bitte festhalten:) "...Also, jedesmal wenn sie an meinem PC waren und neu installiert´haben, sind meine ganze Symbole weg, die Farben stimmen nicht mehr, die Sounds sind weg und alles ist anders. Aber ich habe mir ja alle INI-Dateien auf eine Diskette kopiert, das habe ich nämlich mal wo gelesen, und die kopiere ich mir dann wieder ins Windows-Verzeichnis.


Mittlerweile werden ja auch immer mehr Stadtverwaltungen auf EDV umgestellt. Dabei passiert auch schonmal so etwas: Ein ordentlicher Drucker muss her. Also werden Erkundigungen eingezogen und die Wahl fällt auf einen (damals superteuren) Laser. Wenige Tage nach Lieferung hatte sich bei den Verantwortlichen dann doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Laser prinzipiell keine Durchschläge erstellen kann -> Satz mit 'x', in Ecke stellen, grossen Schwamm drüber, Nadeldrucker kaufen (auch teuer). Der hatte aber keinen Einzelblatteinzug. Also nochmal Geld loseisen und den flugs nachrüsten. Der Einzelblatteinzug konnte aber die Formulare mit ihren drei Durchschlägen nicht verknusen... Also steht jetzt ein teurer Beamter neben einem teuren Laserdrucker vor einem teuren Nadeldrucker und schiebt diesem Formular für Formular einzeln ein.


Ich kann berichten, daß ... ich zwar eigentlich nur 15 jährige Freakin bin, aber den Super DAU hab ich auch schon erlebt. Mein Onkel hatte angeruffen vongegen ein Programm ohne Instalations-Programm zu installieren erstellen. Okay, man muß sich sein Weihnachtsgeschenk verdienen also hab ich ihm geholfen: Geh in den Explorer! Äh! Klicke an Start, dann auf Programme, dann auf Windows Explorer! Ja. Jetzt im Datei-Menü Neu Ordner. Tipp Grand-prix ein und bestätige dann mit Return Was ist Return? (Was ist Verzweiflung)


Ich kann berichten, daß ... ... es manchmal falsch ist Zettel mit Anweisungen zu schreiben: Bei uns im Wohnheim steht ein einzelner Rechner, auf den wir gemeinsam zugreifen koennen, von einzelnen aber auf jeden Fall benoetigt werden (fuer die Verwaltung der einzelnen Mieter, Kassen, etc.) Eines Tages faehrt der Rechner nicht mehr hoch (zwei Monate nachdem auf Win95 upgedated wurde): Die FAT war geschossen, die Systemdateien zum Starten des ganzen waren weg. Da sich keiner (der nicht gerade wenigen Informatikstudenten, etc.) dafuer verantwortlich fuehlte das System zu reparieren, habe ich es mir vorgenommen, hatte allerdings an dem Tag keine Zeit. Um dafuer zu sorgen, dass sonst keiner daran etwas macht, habe ich an dem Rechner kurzerhand im BIOS das Diskettenlaufwerk deaktiviert und auf einem GROSSEN Zettel geschrieben, dass man nicht dran rumfingern soll. Am naechsten Tag betrete ich den Raum und muss folgendes feststellen: Der Laserdrucker wurde abgestoepselt. Der Rechner wurde geoeffnet und die ISDN-Karte ausgebaut. Im BIOS war ein zusaetzliches Diskettenlaufwerk eingetragen, dass in Wirklichkeit nicht existiert und dazu fuehrte, dass der Rechner ueberhaupt nicht mehr hochfuhr. Was war passiert? Es scheint Informatikern als Herausforderung zu gelten, Rechner zu reparieren, wenn ausdruecklich dort steht, dass man es unterlassen soll. Das der Betreffende die Diagnose stellte, dass der Diskettencontroller kaputt sei, ueberrascht dann auch nicht mehr wirklich.


Umzug einer Filiale mit 80 Leuten in ein neues Gebäude. Admin hockt unter dem Tisch, Server anschließen. Auftritt Geschäftsführer. Geschäftsführer (jovial): "Na, das hat doch prima geklappt mit dem Umzug! Alle sind wieder arbeitsfähig!" Admin: "Na ja, der Internet-Zugang funktioniert noch nicht. Die Leute beschweren sich schon, daß sie ihre E-Mail nicht kriegen." Geschäftsführer: "Internet? Das macht doch nichts, das brauchen die Leute doch eigentlich gar nicht. Wenn wirklich jemand dringend etwas aus dem Internet brauchen sollte, schicken Sie ihn zu mir - ich habe einen Metronet-Anschluß." Admin: (schweigt)


Ich kann berichten, daß eines Tages ein DAU anrief, mein Diskettenlaufwerk ist kaputt. Gleich hochgesprintet, DISK raus - angeschaut - wieder rein - nix wieder raus - nochmal angeschaut - Dieser DAU hatte doch tatsächlich den Aufkleber fein säuberlich aufgeklebt - Unterkante = Diskettenrand und der Rest des Etiketts mitten auf dem Metallschiebeschild ! (Falsche Seite angefangen...)


Ich kann berichten, daß ... Mitteilung des Systemverwalters: Es existiert nun ein neuer Rechnerpool Mathematik. Zugangsberechtigt sind alle Studenten der Mathematik mit Vordiplom. Wer darunter fällt,der schicke eine Mail an root mit folgenden Angaben : gewünschter loginname, Lehrstuhl,an dem man ist Alsbald kamen viele Mails, unteranderem auch folgende : Hi, Ich studiere Physik, gewünschter Loginname : xyz Lehrstuhl: Prof. Z ( Physikprof :) Da bleibt mir nur eines zu sagen : wer lesen kann ist klar im Vorteil


Wir hatten bei einem Kunden in der Industrie eine Alpha(VMS) mit Software aufgestellt. Lief alles gut, bis die Alpha ihren Geist aufgab. Da die Kiste noch in einem fuer das firmeninterne RZ unzugaenglichen Raum stand bin ich extra runtergeflogen um folgendes erleben zu duerfen: 15h sollte der Service von DEC ankommen. Kam auch, tauschte das Mainboard, kam allerdings ins schwitzen, als er die Console von ARC auf SRM switchen sollte. Die Maschine bootete, zeigte ihr ARC-Menue, aber die Cursortasten funktionierten nicht. Also auch kein Umschalten. Der RZ-Chef und der DEC-Service Mann ueberlegten heftigst, nachdem sie diverse Terminals ausprobiert hatten. Dann wussten sie die Loesung: Terminal an der seriellen _UND_ Tastatur an der PS/2 Buchse der Alpha...hahaha


Hallo, als einfacher Hiwi bei uns im HRZ der Uni Kassel erlebt man auch so einiges. Dass die meisten Leute den Unterschied zwischen Windows und Winword nicht kennen, ist der Normalfall. Leider wurde es bei uns so geloest, dass die Studenten ihren Account selbsttaetig kostenpflichtig verlaengern koennen (per Automat- PC). Ausserdem kann man an einem weiteren Automat Druckerkarten erwerben. Fatalerweise kostet beides genau 10 Mark. Die DAUs werfen ihren Semesterbeitrag wie man vielleicht erwarten kann, in den falschen Automat (trotz massenhaft Schildern) und kommen daraufhin mit der Drucker- karte zu mir und fragen, was sie denn nun damit anfangen soll.


Interssant sind auch immer die kleinen Notlösungen ... Jemand versuchte mich zu erreichen, da sein Flachbrettscanner nicht mehr funktioniert. Nachdem ich dann die Nachricht erhielt, ging ich also am gleich Tag vorbei um nachzuschauen. In der Zwischenzeit hatte er sich "Snappy" (Grabber-Karte für Parallelport) gekauft, seine Videokamera angeschlossen, Stativ gebaut, ruminstalliert (das Programm war gleich 3x drauf), und damit dann "gescannt". Nach prüfen des Scanners, stellte sich nur ein lockeres Kabel herraus ! (manche haben halt zuviel Geld und Zeit) :)


Erschreckend finde ich auch das es so viele DAU's gibt, welche es immer wieder schaffen zufällig die wichtigsten Systemdatein auf der Platte zu löschen. (ist mir jetzt schon 4 mal passiert das ich dann alles neuinstallieren mußte.


DAU bastelte an den Einstellungen einer Anwendung herrum, und wollte aber dann alles rückgängig machen ohne gleich neu zu instalieren. Er fragte also einen weiteren, welcher ihm sagte , er müsse nur die *.INI Datei löschen und neustarten. DAU ist ja nicht ganz dumm, und läst mit dem Explorer "*.INI" suchen und löschte dann das gefundene. Nachdem neustart (er machte ein reset *G*), war es ja auch kein Wunder nachdem er alle 97 *.INI Dateien systemweit löschte, das nichts mehr wie gewohnt lief !


Nach der Umstellung eines Users auf Windows, er hatte wirklich noch einen DOS PC ohne Maus, rief dieser 2 Tage später an und sagte, dass er mit dem Rechner etwas nicht stimmt. Ich bat ihn einige Ikons zum Testen anzuklicken, worauf er meinte, dass der Mauscursor so komisch über den Screen wackelt. Nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass er die Maus in der rechten and hielt und sie auf der Handfläche der linken Hand bewegte ...


Ich arbeite beim ORF in der Helpline und man glaubt ja gar nicht was es alles an Daus gibt. Folgendes vor kurzem geschehen: Ein Anruf. Blauer Bildschirm meint er. Systemabsturz sage ich und frage ihn nach der Inventarnummer seines PC's. Stolz erzählt er mir seine Nummer. Die Nummer ist aber falsch, es ist die des Bildschirms. Also frage ich ihn ob er auf einen Terminal arbeitet. Verduzt über einen so dumm fragenden Supporter erklärt er mir das er mit Windows NT arbeitet. Null Problemo. Dann muß ja auch ein PC vorhanden sein. Nach nochmaliger Frage nach seinem PC ernte ich "erzählen sie mir nichts. ich brauche keinen PC das geht über unser Netzwerk!!". !? Ich schicke ihm jemanden vorbei ... ;-)


Eine Userin ruft an, Ihre Schriften seien vom Bildschirm verschwunden. Mehrere Nachfragen ergeben keine klarere Aussage. Ein Blick in ihre win.ini (Win 3.11) auf dem Server ergab nichts Ungewöhnliches, die fonts waren alle eingetragen. Was konnte das sein? Also die Turnschuhmethode benutzt und vorort gegangen. Tja, dumm, wenn man sich weiße Schrift auf weißem Hintergrund einstellt...


Ein besonders nerviger Superdau wollte ein altes DOS-Programm auf der Festplatte in seiner Netzwerkwindows-Umgebung (Win 3.11) einrichten. Ich erklärte ihm also: Datei,Neu, usw. Nach kraeftezehrenden Minuten hatte er auch sein Icon. Er behauptete jedoch, wenn er es doppelklicke, wuerde einfach nichts passieren. Ich schaute in seine grp-Datei auf dem Server, aber Pfad und Dateiname schienen zu stimmen. Vorort dann war dann schnell geklaert, dass der Benutzer die Checkbox "als Symbol ausfuehren" (weil er ja ein Icon dafuer haben wollte) aktiviert hatte und das DOS-Programm inzwischen 14 (in Worten: vierzehn!) mal gestartet hatte...


Selber Benutzer holte mich eins zu sich, sein PC wuerde beim Einschalten piepsen. Und nicht nur seiner, sondern in seiner gesamten Abteilung! Tatsächlich stellte ich vorort fest, dass im Laufe unser DOS-batch-gestrickten Anmeldeprozedur der PC in ein schier nichtendenwollendes Piepsen verfiel. Man muß dazu sagen, auf jedem Abteilungslaufwerk liegt eine kleine Textdatei, die waehrend der Anmeldung getypet wird und in der jeder Infos für seine Kollegen hinterlassen kann. Jetzt begab es sich, dass besagter User gerade won einer Windowsschulung zurueckkam und ploetzlich verstand, was es mit den "Mails" auf sich hatte. Daher hatte er die Textdatei durch eine umbenannte EXE-Datei ersetzt - ich war zu fertig um herauszufinden, durch welche....


Ich kann berichten, daß ...ein DAU nach seinem Umzug im Büro Besuch von einem unserer Admins erhielt. Dieser bemerkte ein Druckerkabel am Parallelport, daß nicht verwendet wurde. Also wurde es kurzerhand abgeschraubt und eingesteckt. Dies rief aber den Protest des DAU's hervor: 1) Wie solle er sich jetzt mit dem Netzwerkdrucker verbinden? 2) Aber er bräuchte ja sowieso ein längeres Kabel, da der Netzdrucker jetzt ja schliesslich 3 Zimmer entfernt stünde.


User ruft bei uns an : "Mein Rechner stürzt in unregelmäßigen Abständen ab." Also wir hin, Rechner untersucht, nichts gefunden. Dann den Rechner gegen ein baugleiches Modell getauscht, der selbe Fehler trat wieder auf. Ich muß dazusagen, daß der Fehler während unserer Untersuchungen (natürlich) nie auftrat, sondern immer nur beim User ... Einige Wochen später des Rätsels Lösung : Der Rechner steht beim User hochkant unterm Schreibtisch. Und wenn man halt mit den Füßen an den Reset-Schalter tritt, dann bootet die Kiste eben neu ... Nerven braucht man in dem Job ...


Ich kann berichten, daß ... ein DAU an der Hotline anrief und von einer Fehlermeldung berichtete. Nach erfragen wie diese den lauten wuerde,laß er von seinem Monitor die Worte : " Please enter your loginname"


Ihr kennt doch sicher diese proprietären "e-Mail"-Formate großer Online-Provider, wo man Schriftattribute wie Größe, Schriftart und Farbe setzen kann. Diese Bastard Service Providers from Hell erklären ihren Kunden natürlich nicht, daß das mit e-Mail nichts mehr zu tun hat. Eine unserer Studentinnen hat das wohl mal gesehen, und jetzt wollte sie natürlich mit Pegasus auch bunte Mails schreiben. Nachdem ich ihr erklärt hatte, daß das nicht möglich sei, drehte sich ein Admin-Kollege, der zufällig anwesend (aber nicht im Dienst) war, zu ihr um und sagte: "Du glaubst mir wohl nix ..?!" .... ich habe nicht an ihrem Account herumgespielt --- erklärt habe ich es ihr aber auch nicht. Abitur, aber nix im Kopf UND sich nix sagen lassen. Grrr! (typisch)


Ich kann berichten, daß ... ein teuerer externer Fachmann (immerhin 250 DM die Stunde) sich beschwerte, daß auf seinem Monitor nichts zu sehen sei. Natürlich sei er angeschlossen, Strom hat er doch! Also hin und helfen. Vor Ort festgestellt, daß das VGA-Monitor-Kabel fehlte. Auf die Frage, warum das Kabel nicht mehr dran sei, kam die erstaunte Reaktion:"Daten-Kabel? Mein Laptop hat so was auch nicht, und da hab ich auch'n Bild."


Ich kann berichten, daß ... einmal bei uns im Laden eine Soundkarte von einer Frau reklamiert wurde. Auf die Frage hin, was mit der Sounkarte nicht stimmen wuerde sagte die Kundin, sie wuerde keinen laut von sich geben. Weiterhin meinte sie, das kein Netzkabel dabei sei und das der Lautsprecher auch fehle. Fazit war, das die Kundin nur den Aufdruck: 16 BIT-DIGITALER SOUND WIE VON CD gelesen hatte, und die Karte kaufte OHNE überhaupt einen Rechner zu besitzen! Ihr hättet ihr Gesicht mal sehen sollen, als wir ihr klarmachten, das das ein PC-Zubehörteil war...


Ich kann berichten, daß ... Ein DAU anrief, seine Installdiskette funktioniere nicht. Daraufhin baten wir ihn, sie zu kopieren und mittels Botendienst auf unsere Rechnunh an uns zu schicken. Nach einer halben Stunde kam ein Fahrradbote und brachte uns einen A4 Zettel mit einer kopierten Diskette darauf.


Ich hatte mal meinen alten ATARI 1040 STFM an eine Frau verliehen (und sie natürlich gründlich eingewiesen, ich weiß ja, wie das so sein kann, wenn neue Technik ins Haus kommt), die mich nach zwei Tagen völlig entnervt anrief und sich über das Licht beschwerte, das der Monitor die ganze Nacht in ihrem Zimmer machte. Sie mußte den Computer nämlich anlassen, weil sonst ihre Diplomarbeit immer wieder verschwand... Ich hab ihr dann das mit dem Speichern noch mal ganz von vorn erklärt.


Ich habe mal als Service Techniker einer grossen Computerfirma gearbeitet. Mein zu betreuendes Gebiet war recht gross. Eines Tages erhielt ich den Auftrag, bei einem Kunden einen Drucker zu reparieren. Angeblich Totalausfall. Ich also hin. Ca. 2Std. lange Autofahrt, um festzustellen,dass die Putzfrau den Netzstecker gezogen hatte. Manchmal sollte man sich die Wartungsverträge besser bezahlen lassen.


Ich kann berichten, daß ...ich einen Kollegen hatte, der sich ein neues Grafikprogramm gekauft hatte . Ich : Welche Bildformate unterstützt das Programm denn? Kollege : Da sind Tierbilder bei und Autos und Leute..... Ich : Nein ,ich meine welches FORMAT ? Kollege (nimmt Bleistift und hält ihn an das Bild, schiebt den Stift hin und her) : Ich schätze so 10 cm x 12 cm


Ich kann berichten, daß ich bei der Installation eines PC nicht schlecht staunte als der DAU der bisher nur ein Terminal zu bedienen hatte sich plötzlich mit einer Maus auseinandersetzen mußte. Die Bewegungen nach links und rechts waren problemlos möglich nur die Maus schien einen Defekt zu haben, denn die Bewegung nach oben und unten war nicht möglich. Die Dame hob und senkte die Maus (in der Luft selbstverständlich) um nach oben bzw. unten zu kommen.